<!–61359920–>Noch vor dem Tag der Arbeit wollte ich meine Brotreserven auffrischen um mich so für das lange Wochenende zurüsten! Das ist aus Krankheitsgründen nahezu alle freien Tage im Bett verbrachte und das gute Brot fast unberührt ließ konnte ja keiner ahnen… Doch zurück zu des Pudels Kern!
Ich stand also in der Bäckerei und wartete in der Prä-Feiertags-Schlange als ich hinter mir folgenden Dialog vernahm:
“Wissen Sie, mein Nachbar is ja ein Mexikaner! Und jetzt weiß ich nicht, was ich machen soll!“, sprach ein rüstiger Rentner zu einer ihm wohl bekannten ebenfalls rüstigen Rentnerin.
“Was wissen sie denn nicht? Gibt es den ein Problem mit dem?” Eine wie ich finde durchaus berechtigte Frage der Rentnerin!
Darauf der Rentner: “Haja, haben Sie den nichts gehört von der “Pandemonie”? Die ist schon hier in Deutschland! Da muss man doch aufpassen. In unseren Alter ist es dann ja schnell vorbei. Wir haben ja nicht die Kraft von so jungen Leuten!“
Schon sichtlich verwirrt von den Ausführungen ihres Gesprächpartners dann die Rentnerin: “Doch, ich habe schon von der Pandemie gehört! Aber noch ist es ja nicht so weit. Und ich verstehe auch nicht, was denn ihr Nachnar damit zu tun hat?“
“Aber der ist doch Mexikaner! Die übertragen doch die Pandemonie!“
“Ist der denn erst jetzt aus Mexiko gekommen?“
“Nee, der ist schon seit 20 Jahren mein Nachbar! Was hat denn das mit der Pandemonie zu tun?“
Kopfschütteln bei mir und der rüstigen Rentnerin. Schon gefährlich, so eine Pandemonie! Er kaufte übrigens ein halbes Brot, Vollkornbrot um genau zu sein. Eigentlich eine gute Wahl.

Ein halbes Vollkornbrot (noch im Brotregal im Geschäft liegend)


